Nach der verheerenden Sturzflut im Juli verzeichnet die SWB Regional im Gebiet des Zweckverbands Eifel-Ahr einen weiteren Meilenstein: Über eine fünf Kilometer lange Notleitung konnten jetzt die letzten beiden Hochbehälter angeschlossen werden, welche die Wasserversorgung der Orte Dernau, Mayschoß und Rech sicherstellen.

Bisher wurden diese Hochbehälter aufwändig durch Tankfahrzeuge befüllt. In den von der Flutwelle am stärksten betroffenen Orten war das Transport- und Verteilsystem in großen Teilen zerstört. Aufgrund der Schäden hinter dem Altenahrer Straßentunnel, war eine Versorgung nur über die jetzt realisierte Notleitung nach Kalenborn möglich.

Ein sparsamer und bedachter Umgang mit dem Wasser ist aber weiterhin erforderlich, da viele Systeme noch nicht derselben Qualität entsprechen wie vor der Flut.

Abkochgebot besteht noch in einigen Gemeinden

In einigen Orten bleibt das Abkochgebot zunächst noch bestehen. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Ahrweiler informiert, sobald auch hier auf das Abkochen zum Verzehr verzichtet werden kann. Zuletzt gab es grünes Licht für Lind, Berg, Altenahr (Ortslage) sowie Kirchsahr mit den Ortsteilen Winnen und Hürnig.

Vorkehrungen im Winter

„Obwohl natürlich viele Kundinnen und Kunden sehr elementare Sorge und Nöte haben, bitten wir zu beachten, dass die Wasserzähler und Hausinstallationen vor Frost zu schützen sind, damit nicht durch geplatzte Leitungen Wasser austritt und Kellerräume wieder geflutet werden“, erklärt Theo Waerder, Geschäftsführer SWB Regional in Hinblick auf die kommende kalte Jahreszeit. Gerade bei unbewohnten und unbeheizten Häusern besteht hier ein höheres Risiko.

Die SWB Regional

Die SWB Regional hat die Betriebsführung des Zweckverbandes Wasserversorgung Eifel-Ahr inne und versorgt rund 28.000 Menschen in 10.000 Haushalten mit Trinkwasser in der Region.(sz/lh)


Text: SWB Regional Online