23.07.2021, 11:00 Uhr

Die SWB Regional hat mit einem Team von engagierten Mitarbeitenden in den letzten Tagen weitere Orte mit Wasser versorgen können, unter anderem durch den Einsatz von Wasseraufbereitungsanlagen. Da das Trinkwasser noch immer knapp ist, hat der Zweckverband Eifel-Ahr jetzt per Anordnung untersagt, Wasser zu verschwenden.

Einige Orte konnten an das vorhandene Leitungsnetz angebunden werden. Darüber hinaus ist Wasser zu den Hochbehältern transportiert worden.

Der Transport ist sehr aufwändig und zeitintensiv. Gleichzeitig handelt es sich um weniger Wasser als normalerweise in den Hochbehältern vorhanden ist.

Wasserverschwendung untersagt

Der Zweckverband Wasserversorgung macht deshalb nochmals deutlich, dass das Wasser, auch in den nicht von der Flutkatastrophe betroffene Gebieten, begrenzt ist. Das Waschen von Fahrzeugen, Wässern im Außenbereich und Befüllen von Pools ist deshalb bis auf Widerruf untersagt.

„Der Notstand ist noch nicht vorbei, außerdem brauchen wir ausreichend Wasser für mögliche Brandfälle“, mahnt Theo Waerder, Geschäftsführer SWB Regional. Er weist darauf hin, zivilrechtlich gegen diejenigen vorgegangen wird, die sich nicht an die Anordnung zum Wassersparen halten.

Diese Orte müssen besonders sparsam sein

Ganz besonders ist Wassersparen in den Ortsgemeinden angesagt, in denen die Hochbehälter mit Wasserwagen befüllt werden. Das sind: Ahrbrück, Aremberg, Eichenbach, Fuchshofen, Hümmel, Ohlenhard, Reifferscheid, Rodder, Wershofen und Winnerath. Hier ist der Wasserverbrauch auf das absolut Notwendigste zu begrenzen.

Wasser vor Verzehr abkochen

Insgesamt bleibt das Abkochgebot bestehen, sofern Wasser zum Trinken, Kochen oder zur Zubereitung von Speisen oder Getränken genutzt wird, es sei denn das Wasser kommt aus Flaschen. Zum Waschen und Reinigen kann das Wasser ohne Einschränkung genutzt werden. Wer mit Schlamm und Überschwemmungswasser in Berührung kommt, sollte die betroffenen Stelle reinigen, um Infektionen und  Hautauschläge oder Erkrankungen des Magen-Darmtraktes zu vermeiden.

Die SWB Regional (Betriebsführerin des Zweckverbandes) arbeitet weiterhin mit Hochdruck an der Behebung der Probleme vor Ort.(lh)


Text: SWB Regional Online