Die Corona-Pandemie stellt viele Schulen vor erhebliche Herausforderungen. Die Porsche AG startet deshalb ein umfassendes Hilfsprogramm.

Schulen in Baden-Württemberg und Sachsen sollen damit in die Lage versetzt werden, die Möglichkeiten von digitalem und hybridem Unterricht möglichst effektiv auszuschöpfen. Im Mittelpunkt steht ein Unterstützungsprogramm für insgesamt 15 Schulen durch die Managementberatung Porsche Consulting. Zudem stellen sich mehr als 180 Porsche-Mitarbeiter aus dem IT-Bereich und von Porsche Digital ehrenamtlich als Task Force zur Verfügung, um ihr Wissen an Schulen in ihrem persönlichen Umfeld einzubringen.

„Bildung ist der einzige Rohstoff in Deutschland und Kinder sind unsere Zukunft. Wir müssen hier verantwortungsvoll handeln. Aber leider hinkt das deutsche Bildungssystem in Sachen Digitalisierung vielen anderen Staaten hinterher“, sagt Lutz Meschke, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Vorstand für Finanzen und IT der Porsche AG. „Es fehlt an der Ausstattung der Schulen und, wie wir in vielen Gesprächen feststellen, benötigen auch die Lehrer Unterstützung. Einzelne Lehrer haben durch Eigeninitiative ganz tolle Lösungen hingebracht. Aber es ist bislang nicht gelungen, substanzielle Änderungen anzustoßen. Wir wollen als Porsche unseren Teil dazu beitragen, diese Lücken zu füllen. Besonders stolz bin ich, dass sich dabei so viele Kolleginnen und Kollegen ehrenamtlich engagieren.“

Drei Schultypen im Fokus der Initiative „Digitalturbo für Schulen“

Bevor Porsche sein Maßnahmenpaket geschnürt hatte, haben Experten von Porsche Consulting unterschiedliche Schultypen vor Ort untersucht. Dabei haben sich vier Arche-Typen herausgebildet: Analoge Nachzügler, Engagierte Aufbauer, Konsequente Aufholjäger und Digitale Vorreiter. Die drei Erstgenannten stehen im Fokus der Initiative „Digitalturbo für Schulen“. Interessierte Schulen können sich bis zum 19. März 2021 unter www.digitalturbo-schule.de bewerben. Bis zu 15 Schulen in Baden-Württemberg und Sachsen erhalten dann bis zu zehn Unterstützungstage durch Porsche Consulting. Das Hilfsprogramm umfasst unter anderem eine Analyse des Reifegrads, Soforthilfe-Maßnahmen sowie eine mittel- bis langfriste Planung.

Ziel ist, den Schulen neue Perspektiven zu eröffnen und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche digitale Bildung zu schaffen. Andreas Haffner, Vorstand für Personal und Soziales bei Porsche: „In der aktuellen Pandemie-Situation liegt auch eine Chance. Digitale oder hybride Unterrichtsformate bieten völlig neue und spannende Formen in der Wissensvermittlung. Davon profitieren Lehrer wie Schüler. Umso wichtiger ist es, jetzt die Digitalisierung voranzutreiben. Gerne leisten wir dazu unseren Beitrag. Denn für unser Bildungssystem gilt das gleiche wie für uns Unternehmen: Wenn wir die Digitalisierung verschlafen, sind wir bald nicht mehr wettbewerbsfähig.“


Foto:   Porsche AG
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  Porsche AG