Der Streckenabschnitt der Nordschleife im Adenauer Stadtteil „Breidscheid“ ist beliebter Zuschauerort. Bis Anfang 2020 konnten hier auch Touristenfahrer auf die Strecke auffahren. Dies bleibt aus Sicherheitsgründen weiterhin ausschließlich Einsatzkräften vorbehalten.
  • Touristenfahrten Nordschleife in Zukunft ausschließlich über Hauptzufahrt nahe Nürburg 
  • Zufahrt in Breidscheid bleibt Personal und Sicherheitskräften vorbehalten
  • Besserer Verkehrsfluss erhöht weiterhin die Sicherheit

Nürburg. Die Nordschleifenzufahrt in Breidscheid steht künftig bei den Touristenfahrten ausschließlich Einsatzfahrzeugen offen. Das haben die Betreiber der Rennstrecke im Sinne der Sicherheit entschieden. Durch die Schließung der sogenannten „zweiten Zufahrt“ sollen mögliche Störungen im Touristenverkehr vermieden werden. Lange Zeit war es auch Touristenfahrern möglich, im Adenauer Ortsteil auf die Strecke zu gelangen. Dies wird künftig nur noch über die Hauptzufahrt nahe der Ortschaft Nürburg möglich sein.

Im April 2020 konnten Privatfahrer nach kurzer Corona-Pause erstmals wieder auf der legendären Nordschleife ihre Runden drehen. Die beliebten Touristenfahrten waren das erste Angebot, das der Nürburgring unter strengen Hygiene-Auflagen wieder möglich machen konnte. Alle Parkplätze rund um die Strecke wurden zur Kontaktminimierung geschlossen und auch die Schranke an der zweiten Zufahrt im Adenauer Stadtteil Breidscheid blieb unten. Lediglich die Hauptzufahrt nahe Nürburg konnte im Rahmen des Konzepts genutzt werden.

Nach den Erfahrungen der letzten zwei Jahre wird die Zufahrt Breidscheid nun dauerhaft für Touristenfahrer geschlossen bleiben und nur noch von Einsatzkräften genutzt werden. Dieser Schritt soll weiterhin die Sicherheit für die Touristenfahrer erhöhen. Ursprünglich haben sich Fahrzeuge an dieser Stelle auf halber Runde in den laufenden Verkehr einfinden müssen. 

Für die Rettungs- und Einsatzkräfte bedeutet die exklusive Nutzung der Zufahrt Breidscheid, dass sie ohne zusätzliches Verkehrsaufkommen auf die Strecke gelangen, bei einem Zwischenfall schneller am Ort des Geschehens sind und bei Bedarf die 20,8 Kilometer lange Strecke an dieser Stelle verlassen können. Die Sicherheit der Einsatzkräfte und des Verkehrs wird durch eine Warnleuchte zusätzlich erhöht. Sie zeigt dem herannahenden Verkehr an, dass die Zu- und Abfahrt gerade genutzt wird.


Text: Nürburgring
Fotos: Nürburgring / Gruppe C Photography