Nürburgring erinnert an einzigartigen Nordschleifen-Rekord

  • Ausstellungsbereich im ring°werk eröffnet
  • Fahrer Timo Bernhard enthüllt Porsche 919 Hybrid
  • Fahrzeugfür ein Jahr im Motorsport-Erlebnismuseumzu sehen

Nürburg. Keine Runde auf einer Rennstrecke hatte 2018 so für Aufsehen gesorgt, wie die Rekordfahrt von Timo Bernhard auf der Nürburgring-Nordschleife. 5:19.55 Minuten benötigte er für die 20,832 Kilometer mit demPorsche 919 Hybrid Evo. In der über 90-jährigen Geschichte der legendären Grünen Hölle war niemand zuvor schneller unterwegs. Am Samstag kamen zahlreiche Besucher ins ring°werk, um Timo Bernhard und die Eröffnung des Ausstellungsbereichs live zu erleben. Gemeinsam mit dem Leiter des Motosport-Erlebnismuseums, André Brodrecht, enthüllte Bernhard das Fahrzeug, welches nun an diese einzigartige Fahrt erinnert.

„Zum Nürburgring habe ich seit meiner Kindheit eine besondere Beziehung. Mein Vater ist hier schon in der VLN Langstreckenmeisterschaft gefahren und ich selbst hatte inmeinem Kinderzimmer ein Plakat der Nordschleife über dem Bett hängen“, sagteder 38-jährigePorsche-Werkspilotbei der Ausstellungseröffnung.So eng wie seine Verbundenheit zum Nürburgring, so emotional ist für ihn der Rekord.„Dass nun die Ausstellung hier im ring°werk daran erinnert, ist für mich eine besondere Ehre.“

Rückblick: Am 29. Juni 2018 wurde es für Porsche und Timo Bernhard ernst. Perfekt vorbereitetging es an diesem Tag mit dem 919 Hybrid Evo auf die Nordschleife.Am Ende blieb die Uhr beisensationellen 5:19.55 Minuten stehen. Ein Moment,den der Rennfahrer„niemals vergisst“ und an den nun im ring°werk erinnert wird –mit dem geschichtsträchtigen Porsche als Highlight. Der Ausstellungsbereich schlägt die Brücke zwischen dem neuenRekord und der Bestzeit, die einst Stefan Bellof im Rahmendes 1000-Kilometer-Rennens, am 28. Mai 1983, mit dem Porsche 956aufgestellt hatte. Für Bernhard ebenfalls etwas ganz Besonderes: „Vor derLeistung von Stefan Bellof habeich einen enormenRespekt.Er war, ist und bleibt für mich ein riesiges Idol.“
Auch André Brodrecht ist stolz, dieses geschichtsträchtige Ereignis nun hier präsentierenzu können. „Ich durfte schon an der Würdigung von Stefan Bellof mitwirken und nun auch an der Umsetzung dieses Projekts. Es freut mich insbesondere für die Motorsport-Fans, die nun hier ein weiteres Stück Nürburgring-Geschichte hautnah erleben können“, erklärte der Leiter des Motorsport-Erlebnismuseums.

Öffnungszeitenund weitere Informationen gibt esunterwww.nuerburgring.de/ringwerk

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Text: Nürburgring